Die letzten Wochen

Nicht nur mit dem Abschied haben wir uns beschäftigt, sondern auch noch einige neue Dinge kennen gelernt. Aber die Behördengänge zum Schluss, der Verkauf des Autos und auch die Vorbereitung des Lebens und Arbeitens in Deutschland haben uns auch Zeit und Nerven gekostet.

Hier Cornelius beim Ausflug in eine Bäckerei.

 

Ein spannender Ausflug führte uns noch zum Obsidianfluss von Mullumica bei Pifo. Hier wurde jahrtausendelang Obsidian gesammelt und auch wir erwanderten uns das Tal und nahmen die Höhlen und die Steine genau in Augenschein.

 

Zuhause mit Martha, Blanca und Marthas Tochter Anabel. Das Lagerfeuer darf selten fehlen. Auch eine Eule (Video) hatten wir zu Besuch.

 

Sehr zu empfehlen ist auch ein Zeltausflug in den nahen Bosque Protector Jerusalem, den wir mit einigen befreundeten Familien unternommen haben. Da es ein Trockenwald ist ist mit Regen wenig zu rechnen. Pro Person haben wir für den riesigen Platz glatt einen Dollar bezahlt. Die Bäume sind urig und es gibt auch ein leider unbeheiztes Schwimmbecken.

Endlich auch mal wieder Kubb gespielt!

 

Besuche bei Nicolays sind bei unseren Kindern immer willkommen, Garten und Tiere locken, Franz isst auch gerne mal bei uns.

 

Natürlich haben wir auch eine Abschiedsfeier gemacht. Wie das so üblich ist hier kamen dann doch über 100 Gäste und es wurde gegessen, getrunken und, als bayerisches Element, ein Armdrückwettbewerb veranstaltet.

 

Schon Mitte Juli kam der Container und holte unsere Sachen ab. Jetzt campen wir im Haus mit den Sachen, die hierbleiben, mit den Sachen, die wir verkaufen und Geliehenem. Insgesamt dauert es wohl sechs Wochen, bis Alles in Deutschland ankommt. Auch das Auto ist jetzt weg, hier das letzte Foto.

 

Bilder von der Feier von Michaels 50. Geburtstag.

 

Nach fast vier Jahren haben wir es tatsächlich auch bis in den Cotopaxi Nationalpark geschafft. Das Wetter war aber leider ungewöhnlich schlecht, so dass wir vom Vulkan praktisch gar nichts gesehen haben. Trotzdem ist es eine sehr beeindruckende Landschaft mit Wildpferden, Granitblöcken, Lagunen und dem heimeligen Tambopaxi, wo man gut schlafen, essen und spielen kann.

Auf dem Weg dorthin haben wir noch eine kleine Wanderung am Río Pita gemacht, was auch immer schön ist, wenn die Kinderhosen tatsächlich trocken bleiben.

 

 

Oben: Cotopaxi Nationalpark. Unten: Hotel Tambopaxi bei Tag und Nacht.

 

Was wir auch noch geschafft haben ist eine wunderbare Wanderung zwischen den beiden Gipfeln Guagua und Rucu Pichincha. Eine Wanderung von 8 Stunden in großer Höhe und mit tollen Aussichten!

 

Letzte Tage zuhause mit lieben Freunden und sehr traurigen Empleadas. Im ersten Bild die Familie unseres Wächters Carlos.

 

Abschiedsgottesdienst und Bilder von der Feier mit den Abiturienten bzw. Abistreich. Die meisten der Damen kann man praktisch gar nicht wieder erkennen.

 

Noch einmal im Fußballfieber zuhause, jeden Tage wollte Cornelius Fußball spielen. Das macht er nicht so schlecht, aber verlieren, das muss er noch lernen. Annabell, Marthas Tochter, am Trampolin mit Antonia und die letzten gemeinsamen Bilder mit Franz und Vincent, den besten Freunden von Cornelius und Antonia. Aber hier sind wir ganz sicher, dieser Abschied ist nur temporär!

 

Die letzten Tage nach Schulschluss dann noch einmal nach Puerto Lopez zur Walbeobachtung. Wieder gab es viel zu sehen, Blaufußtölpel, Fregattvögel, Pelikane, Giftfische, Meeresschildkröten, Fischer, dicke Bäuche, wetterfeste Füße, Strand und ein Hotel mit Pool und Whirlpool, damit die Kinder den Sand auch wirklich rauswaschen. Ein Highlight war auch das Boot auf dem Hotelgelände, wo Cornelius immer Kapitän sein wollte.

Dazu noch ein 7:1 gegen Brasilien, schöne Tage, auch wenn die Wale nur in der Ferne sprangen und sich bei uns nur drehten.

 

Und jetzt, nach vier Jahren, geht es wieder zurück. Nach Hause? Vielleicht, aber die Zeit hier werden wir nicht vergessen und ganz sicher nicht die vielen Freunde, die wir hier gefunden haben.

Also, auf Wiedersehen!!!                             ¡Hasta luego!