Galápagos

Nun auf die Galápagos Inseln, die zu Ecuador gehören. Berühmt wegen seiner Tierwelt aber auch wegen der Studien, die Charles Darwin veranlassten, sein Buch zur Evolutionstheorie zu schreiben.

Die Bestimmungen zum Umweltschutz sind sehr streng, so dass viele Tiere zutraulich bei den Menschen leben. Früher war das anders. Da luden sich Walfängerschiffe schon mal 200 Riesenlandschildkröten an Bord, drehten die Tiere um und nahmen sie als lebenden Proviant mit auf die Reise. Die Schildkröten überleben das monatelang!

Erste Station war Santa Cruz, die bevölkerungsreichste der Inseln (30.000 Einwohner). Dort wohnten wir in der preiswerten und empfehlenswerten Blue House Suite, Puerto Ayora, zusammen mit Freunden.

 

Die Charles Darwin Station lebt mehr vom Namen als vom Sehenswerten. Hier werden viele der insgesamt 14 Arten aufgezogen und dann als Erwachsene in die Freiheit entlassen. Aber zumindest gibt es einen schönen Strand mit Krebsen und anderem Getier.

Hier ein Video von Landschildkröten und hier eines von kämpfenden Iguanas.

 

Ein Ausflug nach Tortuga Bay liess uns schnorcheln und feinsten Sandstrand erleben. Auch Blaufußtölpel dürfen natürlich nie fehlen.

Immer wieder spannend sind Mantas, Meeresschildkröten und Weißspitzenhaie.

 

Weihnachten war gedanklich sehr fern, unser Weihnachtsessen eher einfach. Der Besuch auf dem Spielplatz vielleicht das Highlight.

Nächstes Jahr wird das anders, wenn der Winter mitspielt.

 

Von Santa Cruz aus machten wir einen Tagesausflug nach Floreana (auf dem Weg dorthin konnten wir mit Delphinen schnorcheln).

Heute hat die Insel 154 Einwohner, vor 80 Jahren siedelte dort die Familie Wittmer, eine echte Robinsonade nachzulesen in der Autobiographie "Postlagernd Floreana".

Neben den Schwierigkeiten des Lebens und Überlebens kommen auch noch mysteriöse Todesfälle dazu.

Die Höhle in der der erste geschichtlich dokumentierte Mensche, Rolf Wittmer, geboren wurde, ist klein und scheint für Geburten wenig geeignet.

Unvermeidliche Begleiter sind stets auch die Darwinfinken.

 

Gut gefallen hat uns das El Chato Reservat mit den frei lebenden Schildkröten und mit den von Vulkanausbrüchen geformten Höhlen.

 

Danach ging es für einige Tage nach Isabella, der größten Insel, aber mit nur 3.000 Einwohnern und 50 Autos sehr naturbelassen. In der Unterkunft Cartago Bay ging es uns, trotz fehlendem Gemeinschaftsraums, sehr gut.

Anders als auf Santa Cruz sind die herrlichsten Sandstrände nur wenige Gehminuten weg.

 

Ein Ausflug zum Schnorcheln und bizarre Vulkankreationen bietet "Los Túneles".

 

Die Dorfkirche hat sehr lokale Themen, z.B. einen Jesus der direkt von Galápagos aus zum Himmel fährt. Interessant waren auch die Krippen und sonstige Weihnachtsbeleuchtung.

 

 

Lohnenswert sind auch Ausflüge ins Landesinnere, auch wenn Vulkanbesteigungen mit unseren Kindern natürlich nicht drin waren.

 

 

Das neue Jahr wurde auch hier mit "Viejos" gefeiert und das bei ohrenbetäubender Lautstärke bis 8 Uhr morgens!! Zum Glück waren wir relativ weit weg vom Trubel

 

 

Ein letzter Ausflug führte uns zu den Tintoreras, den Weißspitzenhaien, von denen Uli einigen im Wasser begegnete. Noch friedlicher spielen allerdings im Hafenbecken die Seelöwen. (Video) Hier noch ein Video aus dem Hafenbecken von Isabella.