Besuch und Vorweihnachtszeit

Der November mit seinen Kurzferien um Allerseelen wird hier hoch gehalten. Wir haben uns wieder einmal hier in einem kleinen Dorf umgesehen, diesmal Alangasí.

Auf dem Friedhof ging es wieder feuchtfröhlich her, es wurde getrunken, gegessen und musiziert. Immer mit der ganzen Familie.

Im Dorfpark dann die Lieblingstiere unserer Kinder.

 

Ein Fest, das wir noch nicht kannten war das der Mama Negra im nahen Latacunga. In dieser religiösen Prozession wird die Jungfrau Maria von einem Mann dargestellt, der dazu noch als Schwarze angemalt ist. Das Religiöse und das Spöttische und das Laute finden hier gut nebeneinander Platz. Auch ein Video haben wir dazu gemacht. Neben anderen allegorischen Figuren gab es auch noch Schweine als Fronleichnamsparodien.

 

Die letzte Gelegenheit uns noch zu besuchen. Das nutzten Ulis Bruder und seine Frau. Wer noch alles kommt in diesem Schuljahr? Wir werden sehen.

Von ihnen haben wir jedenfalls Bilder von Altbekanntem in der Altstadt, aber doch mit neuen Blickwinkeln, z.B. aus dem Inneren der Compañía Kirche oder vom Turm der neuen Kathedrale aus.

 

 

Die Kinder haben sich beide sehr gefreut, es wurde viel gespielt und gelesen.

Auch der Gladiatorenkampf kam nicht zu kurz, wie das Video zeigt.

 

Auch Geburtstage standen im November an, zuerst der von Clemens, dann der von Antonia. Danach waren wir etwas feiergestresst.

Auch davon ein Video.

 

 

Immer wieder schön ein Ausflug zur Quilotoa Lagune, diesmal nächtigend bei Mama Hilda in Chugchillan, empfehlenswert! Runter zur Lagune geht es meist zu Fuß, nach oben dann kann man Pferde nehmen. Cornelius ritt sogar alleine.

Unten dann ausruhen, brotzeiten und paddeln.

Der Weg ist steiler und erschöpfender als man denkt, jedenfalls staubiger. Aber man kann auch außen herum wandern, wenn man 6-7h Zeit hat und keine quengelnden Kinder dabei hat.

 

Zuhause war dann wieder Zeit zum Spielen und Plätzchen backen. Reiten auf Cornelius oder reiten auf Mama sind beliebt, dazu kommt auch Tanzen und Singen, z.B. das St. Martinslied auf Spanisch, das Cornelius für seinen Laternenumzug an der Deutschen Schule einübte.

Nicht besonders beliebt ist das morgendliche Einschmieren mit Sonnencreme.

Dafür spielen jetzt Cornelius und Antonia schön miteinander, z.B. beim Schaukeln oder Vorlesen. Manchmal wird auch Bobbycar gefahren oder gebadet.

 

Immer wieder ein wichtiger Bestandteil des Festkalenders sind die Fiestas de Quito am 6. Dezember. In der Schule wird groß gefeiert und es gibt aufwändige Einlagen. Bei dieser Gelegenheit werden auch die Neuen oft integriert, z.B. durch Mithilfe bei den Theaterstücken.

 

Aber auch Weihnachten steht dann vor der Tür und es wird der Baum geschmückt. Dieses Jahr sogar etwas früher, weil wir nach Galapagos fliegen und dort über Neujahr bleiben. Da muss das Christkind eben etwas früher kommen. Hier noch ein Video von der Weihnachtsfeier im Kindergarten von Antonia. Ein weiteres Video hier vom Baumschmücken.