Neue Kindergärten und Ausflüge

Unser letztes Jahr in Quito, dann geht es wieder zurück nach Bayern. Auch ein Schritt. Aber noch haben wir Zeit, Ecuador zu genießen. Einiges Neues zu erkunden bzw. Liebgewonnenes nochmals zu erleben.

Die kleine Antonia begann mit dem Kindergarten/der Krippe. Sie geht zur Hacienda, wo auch Cornelius vorher war. Ein Luxus: auch sie wird von der Haustür abgeholt und wieder gebracht. Und sie macht das auch gerne! Ein weiterer Vorteil: so geht der Kontakt dorthin und zu den früheren Freunden von Cornelius nicht ganz verloren.

 

Cornelius ist jetzt alt genug für die Deutsche Schule, besser gesagt für den sogenannten Prei-Kindergarten. Er ist zwar der Jüngste, geht aber trotzdem mit Freude dorthin und hat gleich viele Freunde gewonnen (auch weil er schon vorher Etliche kannte). An der Deutschen Schule kann er jetzt im so zarten Alter auch am Nachmittag Turnentoben und musikalische Früherziehung machen.

Hier kommt gerade die Buseta (Video).

Die Leiterin des Kindergartens, eine Schweizerin, führt unten die neuen Kinder ein. Rechts unten noch das Bild aus Cornelius Gruppenraum. Er gehört zu den Mariquitas, den Marienkäfern.

 

Aber auch Ausflüge lassen sich noch gut machen. Hier nochmal zum Río Pita, gar nicht weit weg von Quito und trotzdem einen Spaziergang wert. An einer Stelle muss sogar der Bach durchwatet werden, was beim eiskalten Wasser vom Cotopaxi nicht für jeden eine Freude ist. Und weil ein solcher Ausflug mit vielen Leuten noch mehr Spaß macht, haben wir uns mit Vielen verabredet.

Vielleicht sogar ein Kondor.

 

Genau nach Cornelius Wünschen gab es auch eine Ausstellung von Dinos mitten in Quito. Weil er alle Saurier richtig erkannte, bekam er vom Nachbarskind dazu noch eine Schokolade.

Das Schild oben wies uns den Weg.

 

Cornelius und Antonia verstehen es immer mehr miteinander zu spielen. Trotzdem gibt es natürlich noch sehr viele Momente wo Streitschlichtung angebracht ist. Am Besten geht es mit anderen Kindern, hier mit Christian, dem ältesten Sohn unseres Gärtners.

Ein gemeinsames Spiel sieht man hier. Und hier Antonia beim ausgiebigen Frühstück.

 

Hier beim Spielen im neuen Haus unserer besten Freunde hier. Uli wälzt, wie derzeit sehr häufig, Wanderführer, um Vulkanspitzen, Obsidianflüsse und Pyramiden zu erkunden. Nach dem Vorbild des Bruders will Antonia jetzt auch oft aufs Klo, was auch schon ein paar mal geklappt hat, sogar in fremden Häusern.

 

 

Eine Frucht dieser Lektüren: eine Expedition auf den Cerro de las Puntas, eine markante Vulkanformation. Bis wir den Weg gefunden hatten war unser Auto arg zerkratzt, dafür war das Wetter und der Blick einzigartig, eine Herr-der-Ringe-Landschaft.

Einzigartig zu sehen an diesem Tag, den wir ohne Kinder verbrachten, der Cayambe.

 

Weil´s so schön war in der Woche darauf gleich nochmal. Diesmal mit Verstärkung, dafür mit eher schlechtem Wetter. Trotzdem beeindruckend und jetzt mehr Mordor als Auenland.

 

Am 2. Oktober dann Cornelius 4. Geburtstag und am Wochenende eine große Feier. Hier kommt zum Kindergeburtstag die ganze Familie mit, anstatt nur das Kind. Das macht die Feiern dann sehr groß, zumal Cornelius seine ganze neue Gruppe und etliche der alten einladen wollte. Aber das Wetter und die Wohnsituation lassen das hier durchaus zu. In Deutschland wird das wieder anders sein.

Die Ausbeute war wieder beträchtlich, z.B. Playmobildinos und auch ein Drachenschiff.

Hier ein Video vom Geburtstagstisch und eines von der Feier.

 

Mitte Oktober dann ein Ausflug mit Übernachtung nach Papallacta, großzügig eingeladen fürs Ausleihen des Autos. Die Cabañas sind wie immer schön und die Becken heiß. Dabei stellten wir fest, dass es außer uns noch andere Bayernliebhaber gibt.

 

Auch dort lässt es sich schön spazieren gehen, allerdings sind Regen und Dunkelheit in Papallacta nie weit.

 

Auf dem Rückweg haben wir dann noch ein Sträßchen erkundet, das sich Ruta del Condor nennt und ein Zugang zum Antisana Nationalpark ist.

Regen und Schlamm haben uns dann aber bald aufgehalten.

Die blutige Nase hat sich Antonia vom Hundspielen geholt, die Arme.

Zum Schluss aßen wir noch eine traditionelle Forelle.