Letzte Schulwochen

Da wir keine Pfingstferien haben und unser Schuljahr schon relativ früh endet, dieses Jahr am 4. Juli, geht es nach Ostern über Abitur und einige Feiertage schon stark aufs Schuljahresende zu. Daher kommen hier jetzt viele häusliche Bilder, Feiern, etc.

Hier einige Kopfbedeckungen von Cornelius. seine neue Zoomütze (sieht fast zu amerikanisch aus) und die Krone eines Kindergeburtstags.

 

Brigitte kam uns besuchen, und so haben wir auch einige Ausflüge gemacht, z.B. zum Wandern und Grillen ins Pasochoa Gebiet. Das ist gar nicht so weit weg, wenn man sich nicht verfährt und dann zwischen Cotopaxi und Panamericana herumirrt. Wir haben es dann doch trotz des GPS-Geräts geschafft. Es war auch noch schönes Wetter, zumindest bis wir beim Grill ankamen. Der ist dankenswerterweise überdacht.

 

An Antonia und Cornelius haben wir viel Freude. Cornelius schläft ja schon lange in seinem Zimmer und auch Antonia haben wir jetzt ausquartiert. Das ging auch eine ganze Weile gut, bis sie krank wurde und dann 4-8mal pro Nacht aufwachte und schrie. Elternleben eben.

Antonia kann zwar noch nicht sitzen, fährt aber trotzdem sehr gerne mit dem Kinderwagen und sieht sich die Welt an. Cornelius hat jetzt sein Laufrad und sein Bobbycar entdeckt (endlich) und fährt damit einkaufen, in den Urlaub, etc. Vorher verabschiedet er sich schön. Er spielt jetzt auch gerne einkaufen und Puppenwagen fahren. Außerdem wird er langsam sauber. Ohne Windel rennt er bei Bedarf rasch in den Garten, was er fast immer schafft. Immer noch hüpft er enthusiastisch auf dem Bett.

Hier Antonia auf dem Wickeltisch!

 

Eines der größten Schulfeste im Jahr ist der "Día de la familia", ein von der Elternvereinigung oranisiertes großes Fest. Neben Essen und Trinken, Spiel und Sport fand diesmal auch eine Fußballübertragung statt. Leider endete das Spiel Bayern-Chelsea sehr unglücklich.

Andere Aktivitäten des Elternvereins ist der Betrieb einer eigenen Jugendherberge, ein eigenes Magazin, eine Elternolympiade, ein Fahrradausflug und vieles mehr.

 

Zum Schlafen zieht Cornelius seinen Helm manchmal aus.

Ein Hit ist auch die Matratze draußen unter dem Terrassendach.

Das dritte Bild zeigt Blanca beim Füttern der Kleinen.

 

Am 24. Mai 1822 siegten die Truppen Simón Bolívars über die Spanier in der Schlacht am Pichincha. Dies gilt als Ende der spanischen Herrschaft hier und somit als Beginn des Staates Ecuador, auch wenn er bis 1830 zusammen mit dem heutigen Kolumbien und Venezuela den Staat GRoßkolumbien bildete.

Für uns bedeutet das eine Feier an der Schule, bei der die Schüler schwören, sich wie gute Bürger zu verhalten und die Werte, die sie gelernt haben zu vertreten. An den einheimischen Schulen sieht das so aus, dass die Schüler niederknien und die Fahne küssen. Das wäre bei uns gottseidank unvorstellbar.

Dazu kommt noch ein freier Tag, den wir für einen Kurztrip in den Dschungel nutzten (Freitag bis Sonntag). Diesmal probierten wir die Huasquila Jungle Lodge aus, die uns schon mehrfach empfohlen wurde. Dort war es schön, aber die Leitung war oft etwas überfordert, so dass das Preis-Leistungsverhältnis deutlich ausbaufähig ist.

Wir trafen dort zufällig dann auch eine befreundete Familie, mit der wir Ausflüge unternahmen, u.a. wie hier zu den Petroglyphen, die mit Erdfarben nachgezeichnet werden, damit man sie besser erkennt.

 

Ein Besuch in Misahualli durfte natürlich auch nicht fehlen, schließlich kann man dort wunderbar baden und  Affen besichtigen.

 

Hier ein paar Bilder von unserer Cabaña und vom Gelände der Lodge. Beim Frühstücken bekamen wir manchmal keine Marmelade oder keinen Saft, aber der Ausblick war herrlich.

Cornelius puzzelt sehr gerne, wenn auch bisher nur mit sechs Teilen, und teilt das sogar ein wenig.

 

Zuletzt unternahmen wir noch einen Spaziergang (10 Minuten ohne Kinder, 30 mit) zu einem nahe gelegenen Wasserfall. Dort wurden fleißig Steine geworfen, vergeblich nach Fossilien gesucht, die Hände der Kinder mit Tieren bemalt und anderes mehr.

Hier ein Film, der das ein wenig zeigt.

 

Zurück in Lumbisí in unserem schönen Garten. Immer wieder ist der Hügel spannend. Antonia kann schon ganz gut sitzen, fällt aber auf Dauer auch um. Mit dem Krabbeln dauert es wohl noch. Dafür isst sie mit Begeisterung und wir geben ihr nachts auch nichts mehr zu essen. Sie schläft jetzt im Bettchen außerhalb des Zimmers und ab und zu auch bei Cornelius.

Zunächst ein paar Bilder mit Marta.

Darunter, in der Kirche, mit Bier und Brezen, was auch Antonia sehr bekam. Dass sie Bier liebt zeigt auch das folgende Video.

Beim Skypen mit Wolle, eine tolle Erfindung.

Im Bild darunter Krabbelgruppe bei uns, statt in der Schule.

 

Ende Juni haben wir auch endlich eine Art Hauseinweihungsfeier gemacht. Mit gutem Spanferkel, Wein und Bier und mit all den leckeren Sachen, die unsere Gäste (ca. 80) mitbrachten. Wir mieteten Zelte und Geschirr und ließen uns von unseren empleadas helfen. So konnten wir das Fest auch genießen.

 

Vor der Reise nach Peru haben wir noch den Schulendspurt und die vielen Abschiedsfeiern mitgemacht. Cornelius schaukelt auch mal Antonia und Antonia macht es sich jetzt oft auf der Matratze bequem. Zum Schluss noch als Frosch im Garten.