Neues Auto und Sportfest

Endlich! nach fast 2 1/2 Monaten in Ecuador kam am 8. Oktober das Auto an: ein Toyota Fortuner, den es nur in Südamerika und auf den Philippinen gibt, gebaut in Thailand. Bestellt haben wir ihn übrigens schon im Januar.

Ein Geländewagen mit 7 Sitzen (für Besuch!), 260 PS, Baujahr 2011. Groß, schwarz und böse. Der Verkehr in Quito ist nicht so schlimm wie gedacht, und unten im Tal gibt es sowieso kein Problem. 

Wir sind natürlich gleich wild durch die Gegend gefahren. Und am 1. Tag in Quito hat uns tatsächlich gleich jemand einen Kratzer an die rechte Tür gemacht. Der war dann allerdings nicht mehr so wichtig, als einer von uns nach wenigen Tagen am Gartentor hängen geblieben ist...

 

Wir sind dann gleich mit unserer nicht funktionierenden Waschmaschine nach Quito gefahren am nächsten Tag, wo wir sie auf abenteuerlichem Weg zu einem Elektriker brachten. Dann haben wir etwa 4 Stunden gewartet, zwischendurch Ersatzteile gekauft und gegessen, bis er leider verkündet hat, dass da nichts mehr zu machen ist. Immerhin hatten wir einen schönen Blick und waren in einer urtümlichen Werkstatt über den Dächern von Quito.

Links oben sieht man im Hintergrund das Tal, wo wir wohnen.   

 

In der Abenddämmerung sah man sehr schön den Cotopaxi (blass im Hintergrund). in dem Haus vorne wohnen im übrigen Freunde von uns.

Tja, und rechts unser Kotflügel...

 

Zwei kleine Videos, erstens Cornelius beim Abendessen.

Und zweitens beim Spielen im Bett.

 

Dann war auch noch Sportfest an der Schule, am Samstag (damit die vielen Ferien irgendwie reinkommen und um zwei Wochen verschoben, wegen des Polizeistreiks). Die Klassen marschierten getrennt ein und sangen dann die ecuadorianische und die deutsche Nationalhymne. Gesungen haben dann aber tatsächlich doch nur wenige.

Trotz böser Vorahnungen haben wir dann gegen die Abiturienten Fußball gespielt und überraschenderweise gewonnen. Da von meinem Bandscheibenvorfall kaum mehr etwas zu spüren ist kann ich auch wieder rennen und sogar die Richtung wechseln, ohne dass es weh tut.

Übrigens hat die Deutsche Schule Quito angeblich die einzige 400m Tartanbahn in Ecuador.

Nun einige Bilder vom Sportfest.

 

Mittlerweile habe ich nun auch einige Schulshirts erworben, so dass ich nicht jeden Tag völlig anders gekleidet in die Schule kommen muss. Graue Hosen muss ich mir allerdings noch zulegen. Die empfohlenen Hosen gefallen Uli alle nicht.

 

Sogar Frisbee kann ich hier spielen, wenn auch der Platz in Quito im schönen Carolinapark voller Löcher ist und der Wind doch arg pfeift. Trotzdem "We play high".

 

Und so sieht es rund um unser Dorf aus: wir haben eine kleine Tour mit dem Auto ins nächste Dorf unternommen, was an steilen Abhängen den Fluss entlangging. Und schon hatte sich der Geländewagen bewährt, auch wenn ich Clemens davon abhalten musste, das Flussbett zu durchqueren, um zu sehen, ob es auf der anderen Seite noch weitergeht.

Vom 18.-22.10. stand die Schule ein wenig Kopf, weil eine Bund-Länder-Inspektion uns von oben bis unten geprüft hat. Vom Unterricht bis hin zum letzten Ordner. Und das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Wir erhalten das Gütesiegel "Exzellente Deutsche Auslandsschule", was nicht gegen uns spricht. Jedenfalls waren wir zu recht stolz auf unsere Schule und auf uns selber.

Das Wetter war jetzt einige Tage etwas schlechter, so dass ein wenig Herbst zu spüren war. Herbstlich auch die Nachricht der Verwaltungsleitung, dass wir jetzt Lebkuchen aus Deutschland bestellen können. Hier das Bestellformular, das tatsächlich nur wenige Wünsche offen lässt.

Uli hat sich großem Eifer in den Garten unseres Hauses gestürzt und ihn deutlich verschönert, was diese beiden Bilder zeigen.